Kanutour im Rahmen des ersten Zwischenseminars der FE 5

Im September 2015 unternahm im Rahmen des ersten Zwischenseminars eine Erzieherklasse im Anerkennungsjahr eine erlebnispädagogische Kanutour auf der Sieg. An zwei Tagen wurden der Klasse die Grundzüge des Kanufahrens von einem erfahrenen Kanuguide in Theorie und Praxis nahegebracht.

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Bei strahlendem Sonnenschein und nach einer ersten theoretischen Einführung erfolgte die erste praktische Kontaktaufnahme mit Boot, Paddel und Wasser. Der Realität entsprechend übernahm während der 16 km langen Tour etappenweise jeder Teilnehmer alleine, in erster oder letzter Postition fahrend, die Rolle eines Guides. Anfangs noch mit zögerlichen, recht schnell und mutig aber mit energischeren Paddelschlägen, begab sich die Gruppe hoch motiviert auf die landschaftlich abwechslungsreiche Tour.

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Brückenpfeiler, kleine Stromschnellen und herausragende Steine stellten die besonderen Herausforderungen dar. Die Steine führten auch schon einmal dazu, dass ein Boot hängen blieb und nur durch Aussteigen aus dem Boot und Anschieben des Bootes passiert werden konnten. Das Wasser war schon sehr kalt, aber dennoch blieb die Stimmung bestens!

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Kurz vor Ende der ersten Tagesetappe passierte, was nicht passieren sollte! Zwei Kanuten konnten ihr Boot in einer Stromschnelle nicht mehr im Gleichgewicht halten und kenterten. Nass triefend mussten sie ihr Boot an Land ziehen. Zum Glück warteten am Ufer helfende Hände und trockene Kleidung auf sie.

Der zweite Tag begann in der Jugendherberge mit einer Theorieeinheit. An Hand von Karten und Kanuwanderführern wurden Kanutouren für Jugendgruppen geplant. Am Nachmittag ging es wieder an die Sieg. Kehrwasserfahren und Traversieren vor einem Brückenpfeiler standen auf dem Programm. Hierbei stand ein wiederholter „Gang“ durch die Sieg an der Tagesordnung, um die Boote in die richtige Übungsposition zu bringen.

Nach einer Reflexion der Kanutour und dem Verladen der Boote traf sich die Gruppe zum wohl verdienten Eisessen in einer Eisdiele.

Die folgenden zwei Tage galten dem Austausch der im Berufspraktikum gemachten Erfahrungen.

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