Studienkurse der Bundeswehrfachschule Köln erleben Universitätsalltag an der RWTH Aachen

Unter dem Motto „Fit für die Bib“ begann der Studieneinführungstag an der RWTH Universitätsbibliothek am 01.07.2019. Dort lernten die Kursteilnehmende des Studienkurses der Bundeswehrfachschule Köln unter Leitung von Frau Studienrätin Ionescu einige Räumlichkeiten der Bibliotheken kennen und erfuhren alles Wichtige rund um Ausleihe, Rückgabe und Verlängerung von analogen und digitalen Medien. 

Anschließend ging es auch schon in eine Theorieeinheit über, in welcher die Grundlagen zur Recherche von den Bibliotheksmitarbeiterinnen Frau Jaek und Frau Jung vermittelt wurden. So wurden das Datenbank-Informations-System DBIS und die Elektronische Zeitschriftenbibliothek EZB vorgestellt. Es folgte dann für alle Lehrgangsteilnehmende eine Einführung in ausgewählte Datenbanken mit anschließender Übungsphase.

Nach fleißiger Recherche konnten die Lehrgangsteilnehmenden in die wohlverdiente Pause gehen und die Innenstadt Aachens ein wenig erkunden.

Höhepunkt des Studienerkundungstages stellte der von Frau Ionescu organisierte Vorlesungsbesuch zum Thema „Introduction to Cognitive Literary Studies“ des Prof. Dr. Jan Alber dar.

Wichtige Kernfragen der auf Englisch gehaltenen Vorlesung waren, was James Bond und Empathiefähigkeit im Alltag miteinander gemeinsam hätten, was einen Text erst überhaupt zu einem literarischen Text mache und wie man dies alles anhand von empirischen Studien nachweisen könne.

„Spannend, ich konnte doch tatsächlich einer Vorlesung auf Englisch folgen […]“ tönte es abschließend aus den Reihen der auf dem Tisch zur Verabschiedung des Herrn Prof. Alber klopfenden Lehrgangsteilnehmenden.

Der sechsmonatige Studienkurs dient der gezielten Vorbereitung auf ein Studium mit Fächern wie Wissenschaftliches Arbeiten und Englisch, mit Projektunterricht und Schwerpunktbildung im naturwissenschaftlich-mathematischen oder wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereich.

Graffiti-Workshop an der Bundeswehrfachschule Köln im Juni 2019

Nach einer theoretischen Einführung in die Thematik, unter der Leitung von Herrn Daniel Singer (cuore), wurden im Lehrgang „Staatlich anerkannter Erzieher/in“ an der Bundeswehrfachschule Köln die Grundlagen und Techniken in der Erstellung eines Graffitis erstmalig an einer aus Frischhaltefolie gewickelten Wand erprobt.

Hierbei lag der Schwerpunkt auf dem Ziehen sauberer Lines, der Einhaltung von Proportionen und dem sauberen Ausfüllen der Flächen, dem sogenannten Fill in, sowie dem Schaffen von Farbübergängen und Räumen durch sogenannte Fadings.

Fortfolgend wurden die Grundlagen zu Bildaufbau und Charaktergestaltung genutzt, um eine Themenwand „Die Simpsons“ vorzubereiten. Typische Charaktere wurden ausgewählt und als Vorlage auf Papier gemalt.

Am nächsten Tag ging es mit voller Motivation mit den Cans an die Wand. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

Ein Tag auf der didacta 2019 – Denn Lehren will gelernt sein!

Am 20.02.2019 besuchten wir, als angehende Staatlich anerkannte Erzieher und Erzieherinnen der Bundeswehrfachschule Köln, die Bildungsmesse didacta. Im Fokus der diesjährigen didacta standen die inklusive Bildung, die digitale Zukunft und der Mehrwert durch die religiöse, kulturelle und ethnische Vielfalt. In kleinen Gruppen erkundeten wir die Messestände, probierten die verschiedensten Spiel- und Lernmaterialien aus und informierten uns über die digitalen Möglichkeiten, die die pädagogische Arbeit qualitativ und quantitativ verbessern sollen. Das große Highlight der Messe war für uns der Vortrag der Sport- und Erziehungswissenschaftlerin Frau Prof. Dr. Renate Zimmer. Ihren Arbeitsschwerpunkt hat sie auf die „Frühe Kindheit“ gelegt, der schon des Öfteren Thema im Unterricht gewesen ist. In ihrem Vortrag konnte sie uns sehr anschaulich und mit viel Hingabe und Humor verdeutlichen, wie wichtig Bewegung in den frühen Jahren für die kindliche Entwicklung ist und welche Rolle Erzieher in dieser Entwicklungsphase spielen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir eine Vielzahl an Informationen und Inspirationen sammelten, diese untereinander austauschten und anschließend über die pädagogische Bedeutsamkeit diskutierten. Wir möchten uns bei der Schulleitung und dem dazugehörigen Schulpersonal für diese tolle Möglichkeit der Weiterbildung bedanken.

Eine duftende Angelegenheit – Lehrgangsteilnehmende der Bundeswehfachschule Köln erkunden das älteste Parfummuseum der Welt

Der Roman „Das Parfum“ von Patrick Süskind war der Anlass dafür, dass Studierende eines Fachhochschulreifelehrgangs der Bundeswehrfachschule Köln das berühmte Farina Museum der Stadt Köln besuchten. Das duftende Erlebnis begann direkt mit einer Parfumprobe, die am Eingang auf das Handgelenk gesprüht wurde und als Eintrittskarte fungierte.

„Ein wirklich frischer Duft“, tönte es aus den Reihen der Teilnehmenden. Es handelte sich um die weltberühmte Originalrezeptur des von Johann Maria Farina hergestellten „Original Farina Eau de Cologne“.  

Im Obergeschoss des altehrwürdigen Gebäudes wurde der Gruppe von einer bilingualen Museumsführerin empfangen und in die Geschichte des Duftes und des Museums eingeführt. In Ruhe konnten die Ausstellungsgegenstände, Portraits und Karten bestaunt werden.

Anschließend erfuhren die Teilnehmenden mehr über die Produktion des ersten Eau de Parfums. So nannte Johann Maria Farina sein Parfüm zu Ehren der Stadt Köln, die ihn so offen empfangen hatte, Eau de Cologne.

Das im Farinahaus hergestellte Parfum wurde bald in ganz Europa bekannt. Berühmte Persönlichkeiten, die sich gerne in den Duft des Eau de Cologne einhüllten, waren unter anderem Napoleon Bonaparte, Mozart und Johann Wolfgang von Goethe. Das frühere Eau de Cologne war eigentlich ein Eau de Parfum, inzwischen ist der Begriff Eau de Cologne einer eigenen Duftklasse zuzuordnen.

Das Kennzeichen des originalen Farina Parfums war die rote Tulpe. Diese diente als Markenzeichen, da es zu dieser Zeit noch nicht üblich war, Erfindungen zu patentieren. Daher kamen schon bald Plagiate in Umlauf. So erhielt das „4711“ einen hohen Bekanntheitsgrad. Ein Rechtsstreit gegen Wilhelm Mühlens (damaliger Inhaber von 4711) sicherte schließlich der Familie Farina den Markennamen „Original Farina Eau de Cologne“.

Im Anschluss an die spannende Führung konnten die Teilnehmenden Duftproben wie Bergamotte und Jasmin erraten. Als Abschiedsgeschenk erhielten alle kleine Flaschen Eau de Cologne, natürlich gekennzeichnet mit der roten Tulpe.

Erzieherklasse erkundet das Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung CJG in Köln

Am 10.10.2018 besuchte die Erzieherklasse in Begleitung der Lehrkräfte Frau Ute Kötting und Frau Kerstin Paul  die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung  der Caritas-Jugendhilfe-Gesellschaft St. Josef  in Köln-Dünnwald.

Wir wurden freundlich von Frau Monika Denizer, einer Bereichsleiterin von stationären Gruppen und der ehemaligen Lehrgangsteilnehmerin der Bundeswehrfachschule, Frau Nicole Steinbach begrüßt. Frau Steinbach arbeitet seit ihrem Berufspraktikum in der Einrichtung und leitet nunmehr eine Gruppe.

In einer gemütlichen Runde bei Kaffee erfuhren die Schülerinnen und Schüler von den vielfältigen Aufgaben des Erziehers in der vollstationären Kinder- und Jugendarbeit. Neben den unterschiedlichen Gruppenformen, von Regel-, Intensiv- und Verselbständigungsgruppen gibt es auf dem Gelände auch eine Tagesgruppen und eine ausgelagerte Schulklasse mit dem Schwerpunkt der sozialen und emotionalen Entwicklung.

Alle Fragen wurden ausgiebig beantwortet: „ Ich habe einen super tollen Einblick in die Arbeit erhalten und freuen mich auf das folgende Praktikum“, sagte ein Lehrgangsteilnehmer im Anschluss. Auch wurden Kontakte für ein mögliches Berufspraktikum ausgetauscht. Frau Denizer bestätigte, dass der Erzieherberuf nach wie vor sehr gefragt ist und Ausgangspunkt für zahlreiche Weiterentwicklungsmöglichkeiten bietet.

Zum Abschluss führte uns Frau Steinbach über das Gelände und erzählte aus ihrem Berufsalltag und über ihre Erfahrungen aus der Bundeswehrfachschule.

Studienkurs der Bundeswehrfachschule Köln erkundet Universitätsbibliothek

Studienkurs 1

Unter dem Motto – Teaching Library – Förderung der Informationskompetenz durch Hochschulbibliotheken – haben auch in diesem Semester die Teilnehmer des Studienkurses der Bundeswehrfachschule Köln mit Englischlehrerin Frau Ionescu die Universitäts- und Stadtbibliothek der Universität zu Köln besucht.

STK Bibliothek

Nach einem kurzen Orientierungsrundgang durch die Bibliothek, erarbeiteten sich die Teilnehmer im Rahmen einer moderierten Kurzeinführung die erforderlichen Kompetenzen für die Literaturrecherche im Fachbereich „Wissenschaftliches Arbeiten“ selbst. Sie lernten das Angebot der Bibliothek und wichtige Suchstrategien kennen, indem sie in Kleingruppen eigenständig nach Büchern, Aufsätzen und Zeitschriften recherchierten und sich die Ergebnisse ihrer Arbeit abschließend gegenseitig im Kurs vorstellten.

Der sechsmonatige Studienkurs dient der gezielten Vorbereitung auf ein Studium mit Fächern wie Wissenschaftliches Arbeiten und Englisch,  mit Projektunterricht und Schwerpunktbildung im naturwissenschaftlich-mathematischen oder wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereich.

Kölle alaaf

…hieß es in der BwFachS Köln, als die Närrinnen und Narren das Zepter ergriffen.

alaaf
Die Weiber sind los..

Die Schulleitung wurde aus ihren Palasträumen entführt und öffentlich ihrer Macht beraubt.

Mit markigen Worten übernahm das Narrenvolk das Zepter und beschnitt sichtbar und unwiderruflich das wichtigste Symbol eines eifrigen Schulkonrektors: Die Krawatte.

Erster Erlass der neuen Regierung: Das leidgeprüfte Schülervolk darf sich bis einschließlich Dienstag jeglicher schulischer Leistungsüberprüfung entziehen und der Narretei hingeben.

Alaaf – gut getan!

Frohe Weihnachten

Einen ruhigen Advent wünscht allen Lesern der Förderverein der BwFachS Köln.

Bunt geschmückt heißt dieser Weihnachtsbaum alle Besucher und LehrgangsteilnehmerInnen in der Eingangshalle willkommen.

Weihnachtsbaum 2017

Die Weiber sind los!

Publikum

11.11 Uhr

Außer Kraft gesetzt wurde der reguläre Stundenplan!

Grund war, dass sich tatsächlich die LehrgangsteilnehmerInnen des Bildungsgangs Sozialpädagogik erdreisteten, aus dem Sanitätsraum das Krankenlager zu entwenden und vor versammeltem Publikum die Schulleiterin der Bundeswehrfachschule schlicht und erggreifend für die nächsten Tage in einen Dornröschenschlaf zu versetzen.

Auf diese märchenhafte Art und Weise war der Betrieb lahmgelegt und Tür und Tor geöffnet für allerlei Schabernack und Narretei in und rund um Colonia.

Dornroeschen

Der Eisbär sprach in wohlgeformten Reimen ein paar salbungsvolle Worte zum Hinscheiden von „Dornröschen“, das sich in eine zartrosa Kuscheldecke einmümmelte.

Narren

Das Narrenvolk freut sich sichtlich auf das letzte Pausenzeichen.

Nur einer muss die Stellung halten: Der in Mitleidenschaft gezogene stellvertetende Schulleiter  ;-D