Abschlüsse und Abschiede

Wieder geht ein Halbjahr zu Ende, wieder heißt es Abschied nehmen vom Leben und Arbeiten in der Bundeswehrfachschule in Köln.

Aula

Musikalisch umrahmt wurde die Abschlussfeier erstmals von einer Combo des Musikkorps der Luftwaffe Münster unter Leitung von Hauptfeldwebel Weinitschke, die gleich zu Beginn mit ihrem professionellen Können überzeugte.

Gratulation

Die Direktorin der Fachschule Frau Holz begrüßte die versammelten Gäste und bedankte sich bei vielen für die kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Schule. Insbesondere gratulierte sie den Absolventen und Absolventinnen der einzelnen Lehrgänge zu ihrem erfolgreichen Abschluss, der für alle einen bedeutsamen Schritt hin in eine zivilberufliche Zukunft bedeutet und eine bessere Ausgangsbasis für höher qualifizierte Berufe verschafft.

Ihr schloss sich Brigadegeneral Gorgels, Kommandeur LKdo NW, mit seinen Grußworten an. Er ließ es sich nicht nehmen, zusammen mit DirínFSch Frau Holz den einzelnen Damen und Herren zu ihren erbrachten Leistungen zu gratulieren.

Verabschiedet wurde Hauptmann Richter, für dessen gute, tägliche, verlässliche und unkomplizierte Zusammenarbeit Frau Holz dankte. Besonders hob sie hervor, dass er immer den einzelnen Soldaten, den Menschen mit seinen individuellen Anliegen im Blick gehabt habe.

Richter

Einen Schritt in den „Unruhestand“ machte Herr FSchOl Schäckelhoff nach 30 Jahren Tätigkeit an vier verschiedenen Bundeswehrfachschulen. Er verabschiedete sich mit einer seiner geschliffenen feingeistigen Reden, die dem aufmerksamen Zuhörer manch ein nachdenkliches Schmunzeln oder ein herzliches Lachen entlockten, wie auch am heutigen Tag.

Redner

 

An die Zuhörer gewandt stellte er rückblickend auf seine unterrichtliche Tätigkeit augenzwinkernd unter anderem die rhetorische Frage: „Können Sie sich noch vorstellen, dass ich im Unterricht tatsächlich Gedichte rezitiert und historische Lieder mit Emphase vorgesungen habe – zumindest habe ich es versucht – statt einfach eine CD laufen zu lassen? Das Vortragen von Balladen als Form einer Interpretation auch durch die Lehrgangsteilnehmer war mir wichtig, obwohl der ästhetische Genuss oft – zugegeben – fragwürdig blieb.“

In diesem Sinne schloss er – sich selbst treu bleibend und nachdenklich – seinen Vortrag und seine Arbeitszeit mit dem Gedicht „Der Panther“ von Rainer Maria Rilke.

Abschied

Frau Holz erwähnte in ihrer Laudatio auf das wechselvolle Leben des ausscheidenden Kollegen besonders seine Fähigkeit, als Deutschlehrer mit der Sprache ganz virtuos spielen zu können und die LehrgangsteilnehmerInnen ruhig und gelassen, mit tiefgründigem Humor und Fingerspitzengefühl zu guten Ergebnissen geführt zu haben.

Mit einem kleinen Präsent und einem herzlichen Lachen endete die berufliche Laufbahn des beliebten Westfalen.

Beschwingt spielte die Combo des Luftwaffenmusikkorps noch einmal zum Ende der gelungenen und abwechslungsreichen Abschlussveranstaltung auf.